Tag 12) von Muktinath (3802 m) über
Kagbeni nach Jomson (2713 m)
Geschlafen habe ich die letzte Nacht
wie ein Toter und ich habe auch einen kleinen Muskelkater von der
Überquerung. Sonst fühlen wir uns aber ganz gut und statt
der empfohlenen Pause beschließen wir, heute noch ein Stück
weiterzuwandern.
Wir besuchen noch ein kleines buddhistisches Kloster
in Muktinath und stellen verblüfft fest, dass es hier in dieser
Höhe tatsächlich noch ein paar Bäume gibt.
Die Route führt uns nun in tiefere Lagen und
mit jedem Höhenmeter wird die Landschaft grüner und es
ist, als ob man in den Frühling zieht. Wir erreichen Kagbeni,
das im sog. Mustang-Gebiet liegt, und sich durch beeindruckende
Erosionslandschaften auszeichnet. Wer hier Urlaub machen will, benötigt
normalerweise ein Spezial-Permit das für eine Woche stolze
~700 $ kostet.
In Kagbeni, das in einem sehr windigen Tal liegt
und bereits hervorragend für Tourismus ausgestattet ist, besuchen
wir dann auch ein weiteres buddhistisches Kloster und werden freundlich
herumgeführt.
Eingentlich wollten wir in Kagbeni übernachten,
aber wir haben noch viel Zeit und Lust, so dass wir wir weitergezogen
sind. Von Kagbeni nach Jomson sind durch ein sehr weites und windreiches
Tal, das auch Karl May hätte inspirieren können nach Jomson,
wo wir gegen 15.30 Uhr ankommen sind.
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